Alle Künstler, denen du in der Ausstellung Experimentieren begegnest – vom 17. Jahrhundert bis heute – haben eines gemeinsam: Sie experimentieren nach Herzenslust. Indem sie verschiedene Techniken und Materialien ausprobieren, entdecken sie immer wieder etwas Neues. Und sie nähern sich demselben Thema jedes Mal mit einem frischen Blick. Dank dieser Experimente vertiefen sie ihr handwerkliches Können bis zur Meisterschaft. Entdecke Kunstwerke aus der Sammlung des Museum Rembrandthaus, unter anderem von Rembrandt, Geertruydt Roghman, Glenn Brown, Erik Desmazières, Gérard de Palézieux, Reinder Homan und Willem den Ouden.
Probieren Sie es selbst aus! Mitten in dieser Ausstellung können Sie selbst eine Zeichnung anfertigen. Probieren Sie verschiedene Papiersorten und Zeichenmaterialien aus. Genau wie die Künstler um Sie herum – jeder einzelne eine Quelle der Inspiration.
Experimentiere mit Bäumen Wenn Rembrandt ein Motto hatte, dann war es wohl „nach dem Leben“ zu arbeiten. Also genau hinzuschauen, wie die Dinge aussehen. So konnte er eine Gruppe einsamer Bäume auf einem Hügel sehr überzeugend darstellen. Man hört fast, wie der aufkommende Wind durch die Blätter rauscht. Aber Rembrandt war sicherlich nicht der Einzige mit einer ausgeprägten Beobachtungsgabe. In der Ausstellung sieht man Drucke von Künstlern des 17. bis zum 20. Jahrhundert, die alle demselben Thema ihre eigene Note verliehen haben. Auf jedem Druck sieht man einen Baum, und doch ist es nie derselbe.
Experiment mit Rembrandt Tronies waren im 17. Jahrhundert sehr beliebt. Es handelt sich dabei um Porträts von Modellen, die einen Typus oder eine Emotion darstellen. Rembrandt war ein Meister der Tronies. Der zeitgenössische Künstler Glenn Brown (1966) nahm Rembrandts Tronies als Grundlage für seine eigene Serie. Auf seinem iPad verzerrte er Rembrandts Kunstwerke zu einem wilden Linienspiel. Anschließend fertigte er von dem neuen Tronie eine Radierung an. Schließlich legte er zwei Radierungen übereinander und fertigte die Drucke an, die Sie in der Ausstellung sehen.
Experiment mit dem Kunstzimmer Erik Desmazières (1948) ist fasziniert von Räumen, die Sammlungen beherbergen, wie Bibliotheken und Wunderkammern. Im Jahr 2007 besuchte er das Rembrandt-Haus, um Rembrandts Kunstkammer zu studieren. Er fertigte daraus eine Serie von Drucken an. Es ist jedes Mal dieselbe Darstellung, aber doch ein wenig anders. Er druckte die Kupferplatte mehrmals ab und passte die Darstellung zwischen jedem Druckvorgang ein wenig an. Manchmal fügte er mehr Schatten hinzu, manchmal einige Objekte. Außerdem experimentierte er mit verschiedenen Papiersorten.
Experiment mit Linien Seit mehr als fünfzig Jahren lebt Willem den Ouden (1928) am Fluss Waal und studiert die Landschaft. Er sucht nach Wegen, die Atmosphäre des Flusses einzufangen. Mit nur wenigen Linien fängt er das fließende Wasser, die Reflexionen der Wolken und tief hängende Nebelschwaden ein. Er druckt seine Lithografien auf dünnes chinesisches Papier, das auf ein festes Blatt Papier geklebt ist. Dafür gibt es einen französischen Begriff: chine collé. Durch diese Technik wölbt sich das Papier ein wenig, was einen flirrenden Effekt erzeugt.
Im Herbst werden zwei zeitgenössische Künstler ihr Atelier im Museum Rembrandthaus einrichten. Damit kehrt das Museum zu seinem Kern als Künstlerhaus zurück. Im 17. Jahrhundert schufen Rembrandt und seine Schüler hier jeden Tag Kunst. Jetzt, 400 Jahre später, lassen wir diese Tradition mit Rembrandt Open Studio wieder aufleben. Eine neue Generation von Künstlern erhält jeden Herbst den Raum und die Bühne, um bei Rembrandt zu Hause neue Werke zu schaffen.
Die beiden Künstler werden – mal gemeinsam, mal abwechselnd – im Ausstellungsraum arbeiten. Lernen Sie die Künstler kennen und sehen Sie, wie Kunst entsteht – live im Museum.
Die beiden teilnehmenden Künstler des Jahres 2026 werden in Kürze bekannt gegeben.
Rembrandt Open Studio wird dank der Unterstützung des Gieskes Strijbis Fonds ermöglicht.
Museum Rembrandthuis cureert een paviljoen tijdens de eerste editie van de Warmoes Biënnale in centrum Amsterdam. Van 7 maart t/m 3 mei 2026 zal kunstenaar Iriée Zamblé (1995) nieuw werk laten zien bij Original Pancake op Warmoesstraat 38. Haar collageserie Generational Muscle Memory bestaat uit materiaal uit familiearchieven en foto’s die ze maakte tijdens haar reizen. Deze beelden bewerkte ze vervolgens met schilder- en tekentechnieken. De serie gaat over onzichtbare verbindingen: gedrag, gevoelens en kennis die van generatie op generatie worden overgenomen.
Iriée Zamblé: ‘Met dit nieuwe werk onderzoek ik culturele continuïteit: wat laat je achter, wat neem je mee, en welke vormen van kennis draag je met je mee zonder ze bewust te hebben aangeleerd? Wat nestelt zich in je lichaam, houding en instinct? De beelden die ik maak tonen zowel persoonlijke als collectieve herinneringen. Van een pasfoto van mijn vader die op 27-jarige leeftijd vanuit de Ivoorkunst naar Nederland vertrok, tot foto’s die ik maakte van werkende mannen in Gorée (Senegal), eeuwenlang het grootste centrum van de slavenhandel aan de West-Afrikaanse kust.’
Fotograaf: Gian Levi
Rembrandt en de Warmoesstraat
Tijdens de Warmoes Biënnale worden kunstwerken van hedendaagse makers getoond op onverwachte plekken in en rond de Warmoesstraat in centrum Amsterdam: in een snackbar, café of pannenkoekenhuis. Rembrandt kwam 400 jaar geleden ongetwijfeld zelf ook vaak in deze buurt, niet ver van zijn huis: om kunstenaarsmaterialen te kopen, opdrachtgevers te bezoeken of om schetsen te maken van mensen op straat – zoals van een vrouw die pannenkoeken bakt en verkoopt aan hongerige voorbijgangers. Al in de zeventiende eeuw was de buurt rondom de Warmoesstraat een plek waar je mensen van verschillende culturele en economische achtergronden tegenkwam. Je ziet hen terug in het werk van Rembrandt, en nu weer in de kunst van Iriée Zamblé.
Een nieuw artistiek hoofdstuk voor Iriée Zamblé
Met Generational Muscle Memory slaat Iriée Zamblé een nieuwe weg in als kunstenaar. Sinds haar afstuderen aan de HKU in 2019 ontwikkelde Zamblé zich als schilder en tekenaar. Ze was in 2020 de eerste deelnemer aan Rembrandt Open Studio in Museum Rembrandthuis, won in 2022 de Koninklijke Prijs voor Vrije Schilderkunst, en toonde haar werk in verschillende tentoonstellingen in binnen- en buitenland. Momenteel woont en werkt ze in Parijs. Tijdens de Warmoes Biënnale 2026 toont ze voor het eerst een serie waarmee ze haar vakmanschap als schilder en tekenaar combineert met archiefmateriaal, fotografie en digitale media. Haar identiteit als Nederlands-Ivoriaanse speelt een belangrijke rol: ze is gefascineerd door thema’s als gemeenschap, verplaatsing en de invloed van context op culturele identiteit.
Syntax of roots (Glycée print, BFK Rives papier 310gr, houtstkool, soft pastel en oliestick)
Warmoes Biënnale
De Warmoes Biënnale is een initiatief van Bonne Reijn en Justus Cohen Tervaert, oprichters van het Amsterdamse modemerk BONNE. Hun winkel en galerie aan de Warmoesstraat 67 vormt het kloppend hart van het festival. Meer dan 19 ondernemers in en rond de Warmoesstraat openen tijdens de Warmoes Biënnale hun deuren voor hedendaagse kunstenaars. Naast werk van Iriée Zamblé bij Original Pancake (gecureerd door Museum Rembrandthuis), zie je ook kunst van onder andere Georgy Dendoe (Smib), Arash Fakhim, Buhlebezwe Siwani, Elspeth Diederix en Folkert de Jong.
Diesen Sommer sind über 50 Stiche und 2 Gemälde von Rembrandt in der Wohnung des Künstlers zu sehen. In der Ausstellung Rembrandt & das Leben zieht das gesamte Leben an einem vorbei, von der Wiege bis zur Bahre. Jede Lebensphase hatte für Rembrandt etwas Interessantes. Er hatte daher auch ein besonders gutes Auge für das Wunderbare im Alltäglichen. Von den geballten Fäustchen eines weinenden Babys und den verschmitzten Blicken junger Liebender bis hin zur Schönheit eines faltigen Gesichts.
Begleite Rembrandt auf seinem Lebensweg in der Ausstellung Rembrandt & das Leben mit über fünfzig Druckgrafiken aus der Sammlung des Museums Rembrandthuis. Am Ende der Ausstellung erwartet dich noch etwas Besonderes: Rembrandts Schatzkammer, unter anderem mit seinem meisterhaften Gemälde Die Anatomievorlesung von Jan Deijman.
Rembrandt, Jakob und Benjamin, um 1637. Radierung und Kaltnadelradierung. Museum Rembrandthaus.
Rembrandt, Alter Mann, nach unten blickend, 1631. Radierung. Museum Rembrandthaus.
Höhepunkt: Rembrandts süßestes Baby
Die Ausstellung beginnt mit einem Stich, der eine bettelnde Familie vor einer Haustür zeigt. Darauf ist vielleicht Rembrandts niedlichstes Baby zu sehen. Auf dem Rücken der Mutter festgebunden und mit einer runden Mütze auf dem Kopf erinnert das Baby an ein kleines Koala-Bärchen.
Höhepunkt: Der blinde Tobit
In dieser Szene aus der Bibel hört ein blinder Mann, wie sein Sohn nach langer Abwesenheit nach Hause kommt. Obwohl er schon sehr alt ist, eilt er zur Tür, um seinen Sohn in die Arme zu schließen. Auf dem Weg dorthin stößt er sogar das Spinnrad um und stolpert fast über den Hund.
Rembrandt, Die Anatomievorlesung von Jan Deijman, 1656, Kollektion Amsterdam Museum.
Rembrandts Schatzkammer
Die Ausstellung endet mit Rembrandts Schatzkammer: einem Raum zum langsamen Betrachten. Hier steht man Auge in Auge mit zwei Gemälden und einem Stich von Rembrandt.
Eines dieser Meisterwerke ist das Gemälde Die Anatomievorlesung von Jan Deijman (1656). Das Gemälde wurde durch einen Brand teilweise zerstört: Nur der Mittelteil ist noch erhalten. Doch selbst dieser Teil ist ergreifend und faszinierend. Alles, was Rembrandt auszeichnete, kommt hier zusammen: Beobachtung, Technik, Gefühl, Experimentierfreude und Verkaufskunst. Unter anderem mithilfe einer Audioführung entdeckst du Schritt für Schritt, warum dies ein Meisterwerk ist.
In der Schatzkammer findest du noch ein Gemälde von Rembrandt: Josef erzählt seine Träume (1633). Dies ist ein Gemälde auf Papier in Braun- und Grautönen. Ein ganz besonderes Gemälde: Es handelt sich nämlich um eine Art Skizze. Ganz selten fertigte Rembrandt einen Entwurf an, bevor er mit einem Druck begann. Dies ist einer davon. Rembrandt probierte die Komposition und den Lichteinfall aus. Diese Ölskizze hängt neben einem Stich von Rembrandt mit demselben Motiv. Schau und vergleiche: Was hat Rembrandt von seinem ursprünglichen Entwurf übernommen und was nicht?
Selber machen: Zeichnen wie Rembrandt
In unserem Zeichenstudio (im dritten Stock des Ausstellungsflügels) kannst du dein eigenes Kunstwerk gestalten. Lass dich von einem der Rembrandt-Stiche aus der Ausstellung inspirieren: Welche Lebensphase hältst du auf Papier fest? Zeichentische, Zeichenmaterialien und eine einfache Anleitung stehen für dich bereit.
Diese Aktivität ist kostenlos, jederzeit verfügbar und für alle ab 6 Jahren geeignet.
Geschenkbuch: Rembrandt & das Leben
Schenken Sie sich selbst oder jemand anderem das Büchlein Rembrandt & das Leben. Alle Bilder und Geschichten aus der Ausstellung sind in dieser farbenfrohen Ausgabe zusammengefasst. Das Büchlein ist im Museumsshop erhältlich. Dort finden Sie auch die drei vorherigen Bände der Reihe: Rembrandt & die Liebe, Rembrandt & die Welt und Rembrandt & Amsterdam.
Das Gemälde Die Anatomievorlesung von Jan Deijman ist eine Leihgabe des Amsterdam Museum, das aufgrund von Renovierungsarbeiten vorübergehend keinen Raum hat, um die gesamte Geschichte der Stadt zu erzählen. Das Werk ist bis einschließlich 30. August 2026 im Museum Rembrandthuis zu sehen. Jozef erzählt seine Träume ist eine Leihgabe des Rijksmuseums, ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Vereniging Rembrandt (unter anderem dank ihres Fonds Fusien); dieses Kunstwerk ist langfristig im Museum Rembrandthuis zu sehen. Die Publikation Rembrandt & das Leben wurde durch den Zadelhoff Cultuurfonds ermöglicht.
‘Ontwerp je eigen Smib-shirt door het schetsen en drukken van een ets.’ Zo luidde een deel van de opdracht die de deelnemers kregen van kunstenaar Georgy Dendoe (Smib) en educatiemedewerker Jaleesa Clows (Museum Rembrandthuis) tijdens de tweedaagse workshop Rembrandt van de Buurt.
De workshops werden georganiseerd in de Amsterdamse stadsdelen Noord, Zuidoost en Nieuw-West, in samenwerking met welzijnsorganisaties DOCK, Vivell, One Jongerenwerk en de OBA Maakplaatsen. In elk stadsdeel namen 15 tot 20 jongeren deel aan de workshops. Per stadsdeel werd één winnaar geselecteerd, waarvan de ets op een Smib T-shirt is bedrukt. Het project kent echter geen verliezers, want alle werken van de deelnemers worden tot en met 18 januari tentoongesteld in Museum Rembrandthuis en reizen vervolgens langs verschillende OBA-vestigingen in Amsterdam.
Tentoonstellingsdata
9 januari t/m 18 januari bij Museum Rembrandthuis
30 januari t/m 13 februari bij OBA Waterlandplein
13 februari t/m 6 maart bij OBA Oosterdok
6 maart t/m 27 maart bij OBA Reigersbos
27 maart t/m 17 april bij OBA Osdorp
Rembrandt van de Buurt is een samenwerkingsproject tussen Museum Rembrandthuis, Sumibu (Smib), welszijnsorganisaties DOCK, Vivell, One Jongerenwerk en OBA Maakplaats. En wordt medemogelijk gemaakt door:
Rembrandt ist einer der besten Künstler aller Zeiten. Wie ist er das eigentlich geworden? Die Ausstellung Rembrandts Masterclass befasst sich mit Rembrandts Handwerkskunst, seiner Technik und seiner Taktik. Entdecken Sie seine besten Tipps und Tricks. Egal, was für ein Künstler Sie sind, in fünf Masterclasses: Sehen, Technik, Gefühl, Experimentieren und Verkaufen.
In der Ausstellung sehen Sie Radierungen, Gemälde und eine Zeichnung von Rembrandt. Aber Sie können auch selbst aktiv werden: Zeichnen Sie einen Elefanten nach, versuchen Sie, einen echten Rembrandt zu erkennen, üben Sie das Posieren für ein Selbstporträt und vieles mehr. Sie werden herausgefordert, genauso zu sehen, zu zeichnen, zu experimentieren und zu analysieren wie Rembrandt.
Am Ende der Ausstellung stehen Sie Auge in Auge mit einem von Rembrandts Meisterwerken: dem Gemälde Die Anatomievorlesung von Jan Deijman. In einem Slow-Watching-Raum erfahren Sie Schritt für Schritt, wie in diesem Kunstwerk alles zusammenkommt, was Rembrandt so gut konnte. Ein Spaß für Jung und Alt!
Fünf Meisterkurse
In der Masterclass Sehen lernen Sie, dass Rembrandt Dinge genau und lange betrachtete. So untersuchte er, wie sie aufgebaut sind. Das Zeichnen half ihm dabei. In verschiedenen praktischen Übungen lernen Sie, wie Rembrandt zu sehen, und erstellen Ihre eigene Zeichnung eines Elefanten.
In der Meisterklasse Technik entdecken Sie alle möglichen Techniken, die Rembrandt beim Malen eines Bildes verwendete. Er trug die Farbe mit dicken Strichen auf und kratzte manchmal sogar mit der Rückseite seines Pinsels in der Farbe. Er verbirgt nichts. In der Ausstellung begeben Sie sich auf Entdeckungsreise: Wie schuf Rembrandt seine Kunstwerke?
Die Meisterklasse Gefühl befasst sich mit Emotionen. Menschen finden Rembrandts Kunstwerke oft bewegend. Das kann an einem kleinen Detail liegen, wie einer wütenden Handbewegung oder einem traurigen Blick. In dieser Meisterklasse übst du beispielsweise, Emotionen darzustellen, um Menschen im Herzen zu berühren.
In der Masterclass Experimentieren erfahren Sie, dass auch Rembrandt manchmal Fehler machte. Und sich dann selbst verbesserte. Er probierte viel aus und experimentierte. Lassen Sie sich von Rembrandt inspirieren, der Beste zu werden, egal welche Art von Schöpfer Sie sind.
In der Masterclass „Verkaufen” geht es darum, wie Rembrandt so berühmt wurde. Das lag unter anderem an seinen Selbstporträts. Denn wenn dein Gesicht bekannt ist, wirst auch du selbst bekannt. Lerne, wie du Rembrandts Tipps und Tricks selbst anwenden kannst.
Meisterwerk aus der Ehrengalerie vorübergehend im Museum Rembrandthaus
Das Museum Rembrandthaus begrüßt Die Anatomievorlesung des Dr. Jan Deijman (1656), das derzeit als Leihgabe des Amsterdam Museums in der Ehrengalerie des Rijksmuseums hängt. Dies ist die dritte Ausgabe einer Reihe von Meisterwerken, die vorübergehend in das Haus zurückkehren, in dem sie gemalt wurden. Von dem teilweise verbrannten Gemälde ist nur der bewegende Mittelteil erhalten geblieben. Besucher sind eingeladen, dieses Gemälde mit einer begleitenden Slow-Watching-Audiotour in Ruhe zu betrachten und herauszufinden, warum es zu den absoluten Meisterwerken Rembrandts zählt.
Rembrandt, Die Anatomievorlesung von Jan Deijman, 1656, Kollektion Amsterdam Museum.
Pris Roos bouwt een nieuw ‘thuis’ in het museum Kunstenaar Pris Roos maakt dit najaar twee dagen per week live kunst in de Open Studio. Als onderdeel van de tentoonstelling THUIS. Het thuisgevoel in hedendaagse kunst maakt zij een grootschalige installatie: een nieuw huis van gerecycled karton en pastelkrijt. In elke kamer staat het persoonlijke verhaal van één individu centraal.
Voor dit project bezocht Roos een aantal personen thuis en vroeg: ‘Wat betekent ‘thuis’ voor jou?’. Op basis van deze gesprekken en haar indrukken stelde zij een interieur samen. Haar materiaal, karton, is geen toevallige keuze: het is afkomstig uit de toko van haar ouders. In dit karton zijn spullen van over de hele wereld naar Nederland gekomen. Spullen die vaak gekocht worden door mensen met verschillende culturele achtergronden, op zoek naar iets dat ze doet denken aan thuis.
Museum Rembrandthuis keert met deze Open Studio weer even terug naar zijn kern: een kunstenaarshuis waar — zowel 400 jaar geleden als nu — nieuwe en vernieuwende kunst wordt gemaakt. Kom langs en bekijk van dichtbij hoe hedendaagse kunst wordt gemaakt.
Data waarop Pris Roos aan het werk is in het museum Donderdag 18 december Zondag 21 december Maandag 22 december Zondag 28 december Maandag 29 december Dinsdag 30 december
Het kunstwerk is tot en met zondag 4 januari 14.00 te zien.
EineAusstellungüber das GefühlvonZuhause in der zeitgenössischen Kunst
Was bedeutet ‚Zuhause‘? Für den einenist es eineEinrichtung, die zueinempasst, für den anderen eineErinnerunganfrüher. Oder es isteinfacheinsichererOrt, der ganzeinemselbstgehört. In der AusstellungTHUIS. Das Gefühl von Zuhause in der zeitgenössischen KunstreflektierendreizehnzeitgenössischeKünstlerüber das GefühlvonZuhause – von Symbolen des Zuhauses bis zumVerlusteinesHauses. Zusehenvom 26. September 2025 bis zum 4. Januar 2026 bei Rembrandt zuHause.
Mit Kunstwerken von Sadik Kwaish Alfraji, Arash Fakhim, Foundland Collective, Arjan van Helmond, Gvantsa Jgushia, Polina Medvedeva, Neda Mirhosseini, Olphaert den Otter, Satijn Panyigay, Pris Roos, Maria Roosen, Tian Teng, Pink de Thierry und Rembrandt.
Maria Roosen, Traumhaus, 2002. Keramik und Blattgold, 48 x 32 cm. Collection AkzoNobel Art Foundation
Zu Hause bei Rembrandt
Für Rembrandt kam alles in seinem Haus zusammen. Es war der Ort, an dem er lebte, Schüler ausbildete, Kunden empfing und seine Meisterwerke schuf. Wo er Freud und Leid durchlebte. Ein Besuch im Museum Rembrandthuis versetzt Sie in Rembrandts Zuhause. Aber wir sehen seine Mitbewohner und das Gefühl von Zuhause auch regelmäßig in seinen Werken zurück. In der Ausstellung THUIS. Das Gefühl von Zuhause in der zeitgenössischen Kunst werden einige Drucke von Rembrandt gezeigt: von einer schnellen Skizze seiner kranken Frau Saskia im Bett bis hin zu erzählerischen Radierungen, in denen ‚Zuhause‘ bedeutet, dass man immer mit offenen Armen empfangen wird – oder eben nicht.
Neda Mirhosseini, Luncg at Fatemeh’s, 2024. Buntstift auf Papier. Museum Rembrandthaus, Amsterdam
Ein zeitgemäßes Zuhausegefühl
Welche Rolle spielen das Haus und das Gefühl von Zuhause in der heutigen Kunst? Das Gefühl von Zuhause ist eine universelle Erfahrung, die jeder nachvollziehen kann – egal, ob man aus Amsterdam, Bagdad oder Shanghai kommt. Es geht um einen Ort, an dem man sich ausruhen, lieben, spielen, zusammen sein und vor allem man selbst sein kann. Heutzutage ist jeder direkt oder indirekt mit der Suche nach einem neuen Zuhause konfrontiert. Nie zuvor in der Geschichte gab es so viel globale Migration, sei sie freiwillig oder erzwungen. Und nicht für jeden ist es selbstverständlich, ein eigenes Haus zu haben (oder zu behalten).
Olphaert den Otter, Aus der Postleitzahlenserie 3084 AA #4, 2019. Eitemperaauf Papier, 18 x 26 cm. Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers
Dreizehn zeitgenössische Künstler
In der Ausstellung THUIS. Das Gefühl von Zuhause in der zeitgenössischen Kunst reflektieren dreizehn zeitgenössische Künstler über das Gefühl von Zuhause – von Symbolen für Zuhause, der Suche nach einer neuen Heimat und dem Haus als Erweiterung der eigenen Identität bis hin zu Entwurzelung und dem Verlust eines Zuhauses. Die teilnehmenden Künstler sind alle in den Niederlanden tätig, viele von ihnen haben jedoch auch Wurzeln in anderen Teilen der Welt: Sadik Kwaish Alfraji, Arash Fakhim, Foundland Collective, Arjan van Helmond, Gvantsa Jgushia, Polina Medvedeva, Neda Mirhosseini, Olphaert den Otter, Satijn Panyigay, Pris Roos, Maria Roosen, Tian Teng and Pink de Thierry.
Pris Roos baut ein neues ‚Zuhause‘ in der Ausstellung
Die KünstlerinPris Roos wirdwährend der Dauer der Ausstellung live imAusstellungsraumarbeiten. ImAuftrag des Museum Rembrandthaus bautsiean zwei Tagen pro WocheeinneuesZuhauseausrecyceltem Karton undPastellkreide. Damitsetztsieihrpreisgekröntes Werk aus Kartoninterieurs fort, in denenjeweils die persönlicheGeschichteeinesIndividuumszum Leben erwecktwird. Grundlagedieser Installation sindGespräche, die Roos regelmäßigmitMenschenführt – Freunden, Bekannten, Kunden des LadensihrerEltern – über die Frage: ‚Was bedeutet ‚Zuhause‘fürdich?‘.
Pris Roos, foto Aad Hoogendoorn
Mitdiesem Open Studio imerstenAusstellungsraumkehrt das Rembrandthuis-Museum wieder zuseinem Kern zurück: einemKünstlerhaus, in dem (sowohlvor 400 Jahren als auchheute) neueundinnovative Kunst geschaffenwird. Während der Dauer der AusstellunghabenBesucher die Möglichkeit, einenzeitgenössischenKünstler live bei der Arbeitzubeobachtenundsichüber das ‚GefühlvonZuhause‚auszutauschen.
Werfen Sie einen Blick auf die Ausstellung
Die AusstellungTHUIS. Das GefühlvonZuhause in der zeitgenössischen Kunstistvom 26. September 2025 bis zum 4. Januar 2026 im Museum Rembrandthaus zusehen. AufdieserSeitefindenSie die neuesten Updates undAktivitäten.
Die Ausstellung wird dank der Unterstützung des Mondriaan Fonds und der Stiftung Zabawas ermöglicht.
Entdecken Sie die Stadt durch die Augen Rembrandts in der neuen Sommerausstellung
Rembrandt, Ansicht von Amsterdam, um 1640-1641
In diesem Jahr feiert Amsterdam ein großes Jubiläum: Die Stadt ist 750 Jahre alt. Amsterdam hat viel zu bieten, sowohl für Einwohner als auch für Besucher. Das war auch schon in der Vergangenheit so. In der Ausstellung Rembrandt & Amsterdam können Sie Amsterdam mit den Augen von Rembrandt betrachten. Entdecken Sie, was die Stadt vor 400 Jahren so besonders machte. Bewundern Sie alte Gebäude, besondere Orte und schöne Umgebungen. Genießen Sie Kunst, Kultur und Unterhaltung. Treffen Sie interessante Menschen. Entdecken Sie berühmte Amsterdamer. Und finden Sie heraus, ob die Stadt im siebzehnten Jahrhundert auch ein Rotlichtviertel hatte.
Jahrhundert ein Rotlichtviertel hatte. Das alles sehen Sie in dieser Ausstellung mit 60 Drucken und Zeichnungen aus der Sammlung des Museum Rembrandthuis. Besuchen Sie die Ausstellung vom 23. Mai bis zum 7. September 2025.
Einige Höhepunkte
Rembrandt zog im Alter von 25 Jahren nach Amsterdam und blieb dort für den Rest seines Lebens. In und rund um der Stadt fand er alles, was er brauchte: von schönen Gebäuden, Unterhaltung und Kultur im Stadtzentrum bis zu Spaziergängen in der Natur außerhalb der Stadtmauern. Seine Eindrücke hielt er in seinen Grafiken und Zeichnungen fest. Einige Highlights aus der Ausstellung:
Rembrandt, Die Mühle, 1641
Die kleine Stinkmühle
In Amsterdam gibt es diese besonderen Orte, die man gerne aufsucht. Ein schöner Aussichtspunkt oder ein besonderes Denkmal zum Beispiel. Das war auch im siebzehnten Jahrhundert der Fall. Diese Mühle stand auf einem Bollwerk der Stadtmauer, nahe dem Ende der Looiersgracht. Von hier aus hatte man einen schönen Blick über die Wiesen. Rechts in der Ferne, auf dem nächsten Bollwerk, genießen zwei Personen ebenfalls die Aussicht. Aber auch die Mühle selbst muss Rembrandt, dem Sohn eines Müllers, aufgefallen sein. Doch dieser Ort war nicht immer angenehm. In dieser Mühle wurde das Leder mit Lebertran behandelt. Daher auch der Spitzname Stinkemühle.
Links: Rembrandt, Der Quacksalber, 1635 | Mitte: Rembrandt, Bettlerin, die sich auf einen Stock stützt, 1646 | Rechts: Rembrandt, Der pissende Mann, 1630
Beobachtende Menschen
Der Mann auf der Radierung oben links scheint ein Hausierer zu sein: jemand, der auf der Straße alle möglichen praktischen Dinge verkauft. Aber seine extravagante Kleidung, darunter ein Schambeutel, verrät, dass er ein Quacksalber ist: ein Fachmann, der gefälschte Medikamente verkauft. Wenn man im siebzehnten Jahrhundert durch die Straßen von Amsterdam ging, begegnete man den unterschiedlichsten Menschen. An einer Straßenecke wurde man um ein Almosen gebeten, an der nächsten schüttelte man einem Gelehrten die Hand. Unterwegs begegnete man einem Säufer und einem Auswanderer. Im Grunde genommen genau wie heute. Die ideale Stadt für Rembrandt, der all diese unterschiedlichen Menschen faszinierend fand.
Links: Rembrandt, Ruinen des alten Rathauses in Amsterdam,
Rechts: Rembrandt, De Omval, 1645
Das alte Rathaus
Die Zeichnung oben links zeigt die Ruinen des mittelalterlichen Amsterdamer Rathauses am Dam-Platz. Am frühen Sonntagmorgen des 7. Juli 1652 war es durch ein Feuer zerstört worden. Die Rauchschwaden waren schon von weitem zu sehen. Viele Künstler hielten die Verwüstung fest. Darunter auch Rembrandt. Bemerkenswerterweise interessierte er sich damals nicht für das riesige neue Rathaus (den heutigen Palast am Dam-Platz). Er hat dieses Gebäude nie fotografiert.
Spaziergang außerhalb der Stadtmauern
Rembrandt spazierte oft an der Amstel entlang aus der Stadt hinaus. Dort, wo der Fluss eine scharfe Kurve macht, befindet sich eine Landzunge, die immer noch De Omval heißt. Heute gibt es dort Wohnungen, aber früher war es ein großartiger Ort zur Vogelbeobachtung. Das Grün war die Heimat von Staren, Enten, Reihern, Ringeltauben und Feldlerchen. Auf der Radierung oben rechts können Sie eine ganz andere Art von Schönheit entdecken. Schauen Sie einfach in die Büsche: Dort liebt sich ein Paar.
Links: Rembrandt, Jan Lutma, 1656 | Rechts: Rembrandt, Clement de Jonghe, 1651
Berühmte Amsterdamer
Eine etwas größere Stadt hat natürlich auch berühmte Einwohner. Sie verleihen dem Stadtleben Glanz und Glamour. Rembrandt kannte viele berühmte Amsterdamer, denn er hatte sie porträtiert. Zum Beispiel von Johannes (Jan) Lutma (oben links); er war Silberschmied, der beste der Stadt. Rembrandt porträtierte ihn als Prinzen in seinem vornehmen Sitz. Ein anderer bekannter Amsterdamer war Clement de Jonghe (oben rechts). Er war Verkäufer von Drucken in der Kalverstraat. Wenn man ein Rembrandt-Gemälde aus dem siebzehnten Jahrhundert kaufen wollte, konnte man auch zu ihm gehen.
Rembrandt, Der Buckler, 1654
Unterhaltung
Die Amsterdamer waren sehr sportlich, und Ballspiele waren besonders beliebt. Hier sehen Sie einen Mann, der Langhand spielt. Dabei wird ein Ball mit einer hölzernen Schaufel (Sleger“) durch einen Ring geschlagen. Ballspielplätze befanden sich meist in der Nähe von Gasthäusern. Der Mann rechts ist drinnen und hat bereits mit der „dritten Halbzeit“ begonnen. Unterhaltung ist heute vielleicht eine der Hauptattraktionen Amsterdams – von Kinos und Kasinos bis hin zu Grachtenbooten und Fußballstadien. Das 17 Jahrhundert konnte dieses Angebot nicht mithalten, aber schon damals gab es viel zu tun, von einem Ausflug zur Schouwburg bis hin zu einem Besuch in den vielen Gasthäusern, Trinkhallen und Spielhäusern, in denen auch Musik gemacht wurde.
Publikation Rembrandt & Amsterdam
Die Ausstellung Rembrandt & Amsterdam wird von einer schön gestalteten Broschüre begleitet, die alle ausgestellten Drucke und Zeichnungen sowie die Geschichten dahinter enthält.Sie ist im Museumsshop zum Preis von 9,95 € erhältlich.Diese Publikation ist der dritte Band einer Reihe über Rembrandts Grafiken aus der Sammlung des Museum Rembrandthuis.Die früheren Publikationen Rembrandt & Love und Rembrandt & the World sind separat erhältlich. Diese Reihe wurde durch die großzügige Unterstützung des Zadelhoff Cultuurfonds ermöglicht.
Selbst anfangen
Zeichnen wie Rembrandt
In unserem Zeichenstudio (im dritten Stock des Ausstellungsflügels) können Sie wie Rembrandt zeichnen. Rembrandt oft in die Natur, um zu zeichnen. Er hat in der Stadt und in der Umgebung von Amsterdam gezeichnet. Er zeichnete Landschaften und Menschen, aber manchmal auch Gebäude, die ihm gefielen. Im Jahr 1654 zeichnete Rembrandt den Montelbaan-Turm, der schräg gegenüber seinem Haus steht. Versuchen Sie es selbst, in ein paar einfachen Schritten. Zeichentische, Zeichenmaterial und einfache Anleitungen stehen für Sie bereit. Diese Aktivität ist kostenlos, immer verfügbar und für alle ab 6 Jahren geeignet.
Workshop Radierung bei Rembrandt zu Hause
Begeben Sie sich auf die Spuren von Rembrandt während unseres Workshops „Radierung bei Rembrandt zu Hause“. Vom 12. Juli bis zum 24. August können Sie eine Amsterdamer Radierung aus der Ausstellung mit der Technik der Kaltnadelradierung selbst gestalten!Sie werden zwei Drucke auf einer großen Radierpresse anfertigen, die Sie anschließend mit nach Hause nehmen können. Klicken Sie hier für weitere Informationen über diesen Workshop.
Bootsfahrt mit Rembrandt Erleben Sie die Stadt vom Wasser aus wie im 17. Jahrhundert. Bei dieser stimmungsvollen Schifffahrt kommen Sie an Orten vorbei, die mit Rembrandts Leben und seinen Zeitgenossen in Verbindung stehen. Buchen Sie die Rembrandt-Kreuzfahrt hier.
Spaziergang mit Rembrandt Wandern Sie durch die historischen Straßen, in denen Rembrandt lebte und arbeitete. Entdecken Sie versteckte Orte, persönliche Geschichten und ikonische Orte, die sein Leben geprägt haben. Klicken Sie hier für den kostenlosen Spaziergang.
Samuel van Hoogstraten (1627–1678) – ein Name, den man sich merken sollte. Er lernteundarbeitete bei Rembrandt imLehrlingsatelier des Rembrandthauses. Von all seinen Schülern war er der erfolgreichste – zumindest in seiner eigenen Zeit. Doch nachdem 17. Jahrhundertgeriet er in Vergessenheit. Dabei war er eingelehrterKünstler, der ständigmitneuenThemenundoptischen Tricks experimentierte. ImBereich des Illusionismus war er sogarein Pionier: der 3D-Künstler seiner Zeit. Späterschrieb er einberühmtesBuch voller LektionenfüreineneueGenerationvonMalern – sein intellektuellesMeisterwerk. HöchsteZeitfüreineWiederentdeckung!
In dieserAusstellunglernenSie Samuel van Hoogstraten kennen, entdecken die Kunst der Illusionund werden selbstaktiv: durchschauenSie die Tricks underschaffenSieIhre eigene optische Täuschung.
⚫⚫⚫⚫ – Trouw
Das Rembrandthaus in Amsterdam zeigtanhandvonGemäldenundZeichnungenvon Samuel van Hoogstraten, was die MalereianIllusionismuszu bieten hat – NRC
Einwahres Multitalent Van Hoogstraten war alles andere als ein „One-Trick-Pony“. Wie sein Lehrer Rembrandt war er überzeugt, dasseinKünstler alles beherrschensollte. Mal malte er einStillleben, danneineArchitekturansicht, eineAlltagsszeneodereinPorträt – undzwischendurcheinebiblischeoder mythologische Darstellung. Ein Thema jedochistuntrennbarmit Van Hoogstraten verbunden: die optische Illusion. Er war ein echter Pionier der Trompe-l’Œil-Malerei. Damiterzielte er seinegrößten (und internationalen!) Erfolge.
Seine berühmtesteIllusion EinHöhepunkt der Ausstellungist Van Hoogstratens „Alter Mann amFenster“von 1653 – sein bekanntestesGemäldeundeineverblüffendeAugentäuschung. Einlebensgroßer alter Mann lehntsichauseinemFenster. Van Hoogstraten hat die verschiedenenMaterialien bis ins kleinste Detail nachgebildet – siewirkentäuschend echt. Auf der Fensterbank, genauan der Grenzezwischen der gemaltenund der realen Welt, hat er eineFederundeinBlattplatziert, als wollte er den Betrachter herausfordern, sieaufzuheben. Sogar das Monogrammund die Datierungsind Teil des visuellen Tricks: In einen der Steineunten rechts scheint die Inschrift „SvH1653“ eingraviertzu sein.
Die berühmtenBriefbretter Besondersbahnbrechend waren Van Hoogstratens Briefbretter. Damittäuschte er sogar den Wiener Kaiser, der nacheinemGegenstandaufdemgemaltenBrettgreifenwollte. Die Dinge aufdiesenBriefbretternscheinenzufälligangeordnetzu sein – doch ofthattensiefür den KünstlereinesehrpersönlicheBedeutung. In gewisser WeisesinddieseWerkeeine Art Selbstporträt.
Von Wien nach Amsterdam Die Ausstellungüber Samuel van Hoogstraten ist Teil eineszweiteiligenProjekts in ZusammenarbeitmitdemKunsthistorischen Museum in Wien. NachdemgroßenErfolg der Wiener Ausstellung reist Van Hoogstraten nunnach Amsterdam. ImMuseum Rembrandthuis werden zahlreicheaußergewöhnlicheWerkeaus internationalen Sammlungenzumersten Mal seit langer Zeit wieder in den Niederlandenzusehen sein.
Der Illusionist. Samuel van Hoogstraten
Diese Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit unseren Partnern realisiert: dem Kunsthistorischen Museum Wien, dem RKD – Niederländisches Institut für Kunstgeschichte und dem Dordrechts Museum.
Die Ausstellung wurde ermöglicht durch:
Bader Philanthropies, die Turing Foundation, das Cultuurfonds, Fonds 21, Mastercard, die Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed, das Blockbusterfonds, De Huysgenoten, die Freunde des Museums Rembrandthuis, das Amsterdams Fonds voor de Kunst und Kikkoman.
Wir danken auch allen Institutionen und Privatpersonen für ihre großzügigen Leihgaben.