Krankheit und Pflege waren im 17. Jahrhundert an der Tagesordnung. Rembrandt erlebte dies hautnah mit, was sich auch in seiner Kunst widerspiegelt. So fertigte er beispielsweise Radierungen seiner kranken Frau im Bett und Porträts von Ärzten an. Welche Rolle spielen Krankheit und Pflege in der heutigen Kunst? In dieser Ausstellung reflektieren etwa zehn zeitgenössische Künstler über dieses Thema: weil sie selbst krank sind, einen Angehörigen pflegen oder weil sie die Welt der Medizin fasziniert. Mit ihren Kunstwerken laden die zeitgenössischen Künstler und Rembrandt Sie ein, an den intimsten Momenten eines Menschenlebens teilzuhaben: wenn Freude und Leid zusammenkommen.
Zeitgleich mit der Ausstellung findet auch das jährliche Rembrandt Open Studio statt. Zwei zeitgenössische Künstler werden zwei Monate lang während der Öffnungszeiten live im Museum Kunst schaffen. Damit kehrt das RembrandtHaus wieder zu seinem Kern zurück: einem Künstlerhaus, in dem (sowohl vor 400 Jahren als auch heute) neue und innovative Kunst geschaffen wird.

