HomeTentoonstelling – Rembrandts Masterclass

30 Januar 2026
- 25 Mai 2026

Rembrandts Masterclass

Wie wurde Rembrandt zu einem der größten Künstler der niederländischen Geschichte? Das erfahren Sie in Rembrandts Masterclass, einer interaktiven Ausstellung über Rembrandts Handwerkskunst, seine Technik und seine Taktik. Das Museum Rembrandthaus enthüllt ab Freitag, dem 30. Januar 2026, seine besten Tipps und Tricks in fünf Meisterklassen: Sehen, Technik, Gefühl, Experimentieren und Verkaufen. Neunzehn Jahre lang war das Museum das Atelier, in dem Rembrandt und seine Schüler arbeiteten. Während dieser Ausstellung haben die Besucher die Möglichkeit, selbst zu entdecken, auszuprobieren, zu scheitern, sich zu verbessern und stolz zu zeigen, was sie geschaffen haben.

Die Ausstellung kombiniert Radierungen, Gemälde und eine Zeichnung von Rembrandt mit interaktiven Aufgaben wie dem Nachzeichnen eines Elefanten, dem Zeichnen der perfekten Linie, dem Inszenieren einer eigenen Szene und dem Erkennen des echten Rembrandt. Die Besucher werden dazu herausgefordert, genauso zu betrachten, zu zeichnen, zu experimentieren und zu analysieren, wie es Rembrandt und seine Schüler vor über 350 Jahren in diesem Haus getan haben. Damit ist die Ausstellung nicht nur für Kunstliebhaber interessant, sondern auch für einen Besuch mit Ihren (Enkel-)Kindern.

Am Ende der Ausstellung stehen Sie Auge in Auge mit einem der Meisterwerke Rembrandts, dem Gemälde Die Anatomievorlesung des Dr. Jan Deijman, das heute in der Ehrengalerie des Rijksmuseums hängt. In einem Slow-Watching-Raum entdecken die Besucher, wie in diesem Kunstwerk alles zusammenkommt, was Rembrandt so gut konnte.

 

Lehrer Rembrandt

Mit dem Konzept von Rembrandts Masterclass setzt das Museum nicht nur auf das Betrachten, sondern auch auf das Zeichnen, das eigene Inszenieren von Bildern und das Vergleichen von Kunstwerken. Die Ausstellung beginnt mit der Aufgabe, den berühmten Elefanten Hansken nachzuzeichnen. Wofür hat sich Rembrandt entschieden, als er das Tier zeichnete? Ist der Rüssel länger als der Schwanz? Und wie viele Nägel hat ein Elefant? Damit gibt das Museum den Ton für den Besuch vor: Betrachten, Nachahmen und erneut Betrachten.

Auch Rembrandts technische Entscheidungen werden sichtbar gemacht. Sofort wird deutlich, wie innovativ und fortschrittlich er war. Rembrandt hatte eine vielfältige Arbeitsweise: dicke Farbschichten, Kratzer mit der Rückseite des Pinsels, sichtbare Vorzeichnungen und Experimente mit Radierplatten.

 

Rembrandt, Selbstporträt mit Mütze, lächelnd, 1630, Museum Rembrandthaus. | Rembrandt, Wandernde Familie, c. 1652 Ets, Museum Rembrandthaus.

Emotionen und Experimente: Rembrandt als Geschichtenerzähler

In der Meisterklasse Gefühl steht Rembrandts Fähigkeit im Mittelpunkt, Emotionen zu vermitteln. Dies gelang ihm durch die Darstellung nuancierter Gesichtsausdrücke und Gesten, aber auch durch die Hervorhebung der Hauptfigur. Die ausdrucksstarken Selbstporträts aus der Sammlung des Museums zeigen, wie der Künstler selbst die Darstellung von Emotionen erforschte.

Im Teil Experimentieren zeigt das Museum, dass Rembrandt ständig daran arbeitete, sich zu verbessern. Dies tat er, indem er Dinge auf seinen Radierplatten veränderte, aber auch indem er Figuren auf Gemälden verschob, was wir beispielsweise durch Röntgenaufnahmen wissen. Die beste Lektion, die man noch heute von Rembrandt lernen kann, lautet: Hab keine Angst, Fehler zu machen. Aus deinen Fehlern kannst du lernen und besser werden.

Rembrandt versteht es, sich mit den rund achtzig Selbstporträts, die er im Laufe seines Lebens malt, zu vermarkten. Von seinem 20. Lebensjahr bis kurz vor seinem Tod im Alter von 63 Jahren malt er sich immer wieder selbst. Nicht nur, um Geld zu verdienen, sondern auch, um sein Gesicht – und damit sich selbst – bekannt zu machen. So wird er zu einer echten Berühmtheit. In seinen Selbstporträts macht er immer etwas anderes: Mal spielt er mit Licht und Schatten, mal mit besonderen Kostümen, und ganz selten ist er einfach nur er selbst.

 


Rembrandt, Die Anatomievorlesung von Jan Deijman, 1656, Kollektion Amsterdam Museum.

Meisterwerk aus der Ehrengalerie vorübergehend im Museum Rembrandthaus

Das Museum Rembrandthaus begrüßt Die Anatomievorlesung des Dr. Jan Deijman (1656), das derzeit als Leihgabe des Amsterdam Museums in der Ehrengalerie des Rijksmuseums hängt. Dies ist die dritte Ausgabe einer Reihe von Meisterwerken, die vorübergehend in das Haus zurückkehren, in dem sie gemalt wurden. Von dem teilweise verbrannten Gemälde ist nur der bewegende Mittelteil erhalten geblieben. Besucher sind eingeladen, dieses Gemälde mit einer begleitenden Slow-Watching-Audiotour in Ruhe zu betrachten und herauszufinden, warum es zu den absoluten Meisterwerken Rembrandts zählt.

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